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23. Mai 2007, 00:08 Uhr, Alastor

Heute Nacht

Wie jede Nacht
Ein angenehmer Abend
eigentlich sollte ich froh sein, sollte mich an der Schönheit dieser Nacht erfreuen, sollte die Welt um mich vergessen und nur für diesen Augenblick atmen...
doch...
Trotzdem ist diese Nach einsam, kalt und ohne Sterne.
Der Mond starrt mit leeren Blick in mein Fenster, die Blätter schreien und der Wind trägt mein Herz davon.
Weit über die Dächer dieser einsamen riesigen Stadt.
Ich fülle mich so klein, so leer, so verlassen, so hilflos.
Hoff jemanden zu finden, der sich um mich sorgt.
Fleht um ein bischen Wärme.
Wimmert um ein bischen Zuneigung.
Doch gehört wir es von keinem, warum auch, hat doch jeder sein eigen Schmerz zu tragen.
Es gibt auch so viele schöne Herzen, warum dann auch ein solch schäbiges, kaputtes nehmen?
Dann lasst es mein Herz wissen.
Schenkt ihm Hass, lasst es im Regen frieren, ignoriert es.
Damit es selbst lernt, dass dort niemand ist, der es haben mag!

auch wenn es euch leider nie glauben kann....

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13. Februar 2007, 00:07 Uhr, Alastor

Einerlei

Ich fühle mich schwach allein....
Aber warum?
Hab ich doch 2 Beine auf dennen ich stehen kann.
Habe ich doch 2 Arme auf die ich mich abstützen kann, wenn ich falle.
Habe ich doch meinen eigenen Mund um mich zu verteidigen.
Deswegen....
Warum fühle ich mich so schwach allein?
Bin ich zu faul, mich auf mich selbst zu verlassen?
Je länger ich drüber nachdenke, je drückender ist das Gefühl, doch gibt mir auch keine Antwort auf meine Fragen...

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10. Dezember 2006, 18:55 Uhr, Alastor

Seelenfrieden

was ist los?
Warum will ich nicht mehr träumen?
Warum ist meine Welt so Sinnlos geworden?
Diese Welt unterscheidet sich sehr von meiner, doch ändern kann ich daran nichts.

Ich bin gefangen.
Eingesperrt in einem Käfig aus Gefühlen.
Das einzige was ich habe sind Träume, doch diese darf ich nicht haben.
Ich darf nicht mehr träumen, ich will es auch nicht mehr…
Diese Welt unterscheidet sich so sehr von meiner und ich darf nicht mehr träumen.

Nun sitze ich allein und seelenlos in meinem selbst auferlegten Käfig und leide.
Warum?
Weil ich es so will?
Will ich mich dafür bestrafen, dass ich nicht hierhin passe?
Das ich nicht fähig bin, auf meine Mitmenschen keine Rücksicht zu nehmen?
Das ich nicht liebenswert bin?

Warum lassen mich nicht alle in Ruhe und lassen mich träumen…
Warum muss ich mich weiter vorquälen in eine Richtung die ich nie einschlagen wollte.

Vor allen nicht allein…

Diese Welt nimmt mir wirklich alles was ich habe.
Doch könnte ich aus meinem Käfig entfliehen
Könnte genauso sein wie die anderen in dieser Welt.
Doch das ist das einzige was ich noch habe.
Das einzige was mir diese Welt nicht nehmen kann
Auch wenn ich an den schmerzen zerbreche.
Ich werde nie aufhören zu hoffen und zu suchen.
Das heißt aber auch…

…das meine Träume nicht ganz verloren sind…

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04. Dezember 2006, 20:58 Uhr, Alastor

> HieR <

Nr. 3

Die Tränen des Himmels fallen auf mich herab,
einzeln prasseln sie auf mein verzehrtes Gesicht.
Jede einzelne im stande eine Geschichte zu berichten...

so auch ich.

wie die Regentropfen auf meinem Gesicht,
zerplatzten auch meine Träume.
Nun stehe ich hier am Abgrund meines Lebens,
willig meinen wertlosen Leib dem Nichts zu übergeben,
sodass meine Seele frei entschwinden kann,
über Dächer und Täler ziehen
erlöst...

Doch auch meine Seele ist geknebelt an diese Welt,
gehasst
doch hier ist der einzige Ort an dem ich verweilen kann.

hier

hier, wo ich trotz blinder Wut und Verzweiflung
Geschöpfe fand,
Geschöpfe, die da waren
mich begleiteten
mir halfen.
für MICH da waren...

Diese Geschöpfe sind es die einen gefallenen,
willenlosen,
hier behalten.
der Wunsch auch für SIE zu sein,
SIE zu beschützen,
SIE zu ehren
Lassen meine Seele nicht entfliehen,
sondern ketten sie noch mehr an die Welt,

die so grausam nicht sein kann

solang es SIE gibt...

  1 Kommentar

13. November 2006, 02:34 Uhr, Alastor

Hope

leben
immer nur dieses thema
ich bin so jung
maße mir an über das leben zu schreiben.
es ist so traurig
kann ich noch etwas anderes als mich beklagen?
kann ich noch etwas anderes falsch machen?
kann ich...
aufwachen...

Aufwachen?
träume ich?
schlafe ich?
wann werde ich erwachen?
emotionen
gefühle
lust
verlangen
traurigkeit
wird es all diese Sachen dann noch geben?
Sachen die mich ausmachen
Dinge über die ich schreiben kann
emotionen die mich drängen
gefühle die mich verwirren
lust die mich verzehrrt
verlangen das mich auffrisst
traurigkeit die mich lähmt.

...deswegen schreibe ich immer wieder über das leben
all diese vielfalt an gefühlen
ohne diese Gefühle währe ich verlohren
deswegen will ich nicht eines tages aufwachen
und feststellen müssen
das alles nur ein traum war....
ein traum über dinge die es schon lange nicht mehr gibt
aber ohne die wir nichts währen...

---

Jeder möchte gern seinen Kummer tauschen, weil sie meinen, dass keiner so schlimm wie ihrer ist. Doch wer hat schon die Kraft, sein Schicksal dem Nächsten weiterzureichen?
Wir sollten unser Schicksal annehmen und versuchen das Beste daraus zu machen, auch wenn es manchmal noch so schmerzhaft ist. Durch diesen Schmerz, wissen wir erst was glückliche Momente sind. Auch wenn man allein ist. Es ist immer jemand da, der einen tröstet. Nur muss man sie erkennen!

Wenn alles verloren scheint, bin ich ja immernoch da für euch ^^ schreibt mir - ich bin für euch da und spende euch trost an grauen Tagen.
>Lasst euch nicht hängen, ihr seit wunderbar und jeder von euch hat ein Stück Glück und Geborgenheit verdient!!<

Bis bald eure Susi

  3 Kommentare

10. November 2006, 01:23 Uhr, Alastor

Altes Thema, neue Meinung

Verliebt sein heißt...

naja du kannst dich in jemanden verliebt haben allerdings kennst ihn noch nicht näher bzw. wirst ihn noch kennen lernen (wenns klappt natürlich)
aber diese person zieht dich an wie keine andere du träumst und schwärmst von ihm die ganz zeit tag und nacht
wirst rot wenn du ihn siehst und bekommst kein wort raus wenn er vor dir steht
du hast die schönsten und wildesten phantasien


Lieben heißt....

und in jemand verliebt sein das ist (würde ich sagen) wenn du mit jemand zusammen bist ihn aber abgöttisch liebst (bissl übertrieben ausgedrückt) du empfindest glück wie du es nie zuvor empfunden hast
träumst trotzdem tag und nacht von ihm
hast sehnsucht wenn er nicht da ist
kurz du bist einfach abhängig und denkst du kannst ohne ihn nicht mehr leben

von Fabi

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09. November 2006, 13:35 Uhr, Alastor

Gestern Nacht....

Nun rannte er. Er rannte um sein Leben. Die Nacht war schwül und der Schweiß, gemischt von Angst und der Hast, rann ihm von der Stirn und über seinen halb nackten Oberkörper.
Sein Hemd war zerfetzt von den Strapazen der vorherigen Nacht und aus den vereinzelt hervorblitzenden Wunden tropfte immer noch Blut.

Was hatte er getan? Seine Vergangenheit war wie weggespült. Über seinen Erinnerungen legte sich ein tiefschwarzer Schatten und umschloss jeden noch so winzigen Gedanken. Selbst die Gegenwart verschleierte sich vor seinen Augen.
Wo war er?
Vor was rannte er mit dieser riesigen Angst davon?

Er hielt so ruckartig an, dass er stolperte und sich mehrere male überschlug. Er landete auf dem Rücken.
Stille. Nach einigen Minuten schlug er die Augen auf.
Er sah zwischen den hohen im Sommerwind seuselnden Bäumen direkt auf den vollen Mond, der gerade von einer Wolke freigegeben wurde. Fahles Mondlicht schien die dichten Blätter der Bäume wegzudrücken, so, dass er nun die volle Pracht des sommerlichen Nachthimmels sehen konnte.
Unzählige Sterne funkelten auf einem Teppich aus purem Samt.

Eine Sternschnupper löste sich vom Himmel und als er sie mit den Augen verfolgte, schaute er direkt in zwei große funkelnde Augen, die Augen einer Frau. Alles um ihn herum verschwand, der Wind legte sich, selbst das leichte seuseln der Blätter verstummte augenblicklich.
Diese Augen waren das einzige was es noch für ihn gab.
Langsam wanderten die Augen herum und ein zierlicher Körper presste sich auf seinen.
Sie trug nur ein leichtes Sommerkleid…

Sie sahs einfach nur auf ihm, hatte sich mit den Händen neben seinem Kopf abgestützt und schaute ihn an. Eine leichte Brise kam auf und wehte durch ihre langen Haare, die im Mondlicht silbrig glänzten.
Langsam beugte sie sich zu ihm herunter, schloss die Augen und küsste ihn lang und zärtlich.

Vor seine Augen schien sich die Welt zu drehen und im wurde heiß und kalt. Langsam löste sie ihren Kuss und glitt langsam und behutsam zu seiner Brust herunter, öffnete sein Hemd und küsste seinen Körper.
Ihre Küsse brannten wie Feuer und ihre Zunge verbreitete ätzende Säure, doch er wollte sich nicht bewegen. Langsam leckte sie ihm seine Wunden, welche sich langsam zu schließen begannen. Wieder glitt sie nach oben, zu seinem Gesicht und schaute ihn an. Seine Hände glitten nun sanft ihre Oberschenkel hinauf, streiften ihren Rock leicht nach oben, wanderten ihre Taille empor, bis hin zu ihrem Nacken. Er zog sie langsam zu sich herunter, schloss die Augen und küsste sie.
Als er die Augen wieder öffnete, stütze sie sich in der alten Pose und Tränen rannen über ihre Wangen. Er hob die Hand und trocknete ihre Tränen mit seinen Fingern. Sie küsste daraufhin seine Finger und schmiegte ihr Gesicht in seine Hand. Bis sie sie wieder sanft zu Boden drückte.
Der Wind verstummte abermals als sie zu einem letzten Kuss ansetzte.
Heiß und innig, wie die Nacht.

Die Welt schwand vor seinen Augen, verzerrte sich. Als der letzte Atemzug von seinen Lippen wich, schob sich eine Wolke vor den Mond und die Frau löste sich auf in dichte Nebelschwaden.

Vor ihr war er geflüchtet und hatte sie doch so sehnlichst erwartet…

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